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		<title>Die Winter-Nummer der anima ist da!</title>
		<link>http://www.vegetarisch.org/2011/12/28/die-winter-nummer-der-anima-ist-da-3/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 22:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vego</dc:creator>
				<category><![CDATA[anima]]></category>
		<category><![CDATA[anima Winter 2011/12 .Inhalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Fordern Sie ein kostenloses Probeexemplar an! Bitte  auf das Bild rechts klicken! Aus dem Inhalt: Christine Beidl, Weihnachten und die Tiere &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;  3 Erwin Lauppert,  Tierrechtskongress – Impressionen 5 Ernährungsratschläge &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; 9 Vegetarische Informationen &#8230;&#8230;&#8230;. 11 An der Himmelpforte &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; 12 Tian, das neue Nobelrestaurant in Wien - Ges. f. humane Nutztierhaltung 25 Jahre Freilandei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fordern Sie ein kostenloses Probeexemplar an! Bitte  auf das Bild rechts klicken!</p>
<p>Aus dem Inhalt:<span id="more-519"></span></p>
<p>Christine Beidl, <strong>Weihnachten und die Tiere </strong>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;  3</p>
<p>Erwin Lauppert,  <strong>Tierrechtskongress – Impressionen</strong> 5</p>
<p><strong>Ernährungsratschläge</strong> &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; 9</p>
<p><strong>Vegetarische Informationen </strong>&#8230;&#8230;&#8230;. 11</p>
<p><strong>An der Himmelpforte </strong>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; 12<br />
Tian, das neue Nobelrestaurant in Wien -</p>
<p>Ges. f. humane Nutztierhaltung<br />
<strong>25 Jahre Freilandei in Österreich</strong> &#8230; 13</p>
<p>In den Fängen von Polizei und Justiz,<br />
<strong>Tierschützer. Staatsfeind </strong>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. 17<br />
Zum neuen Buch von DDr. Balluch</p>
<p><strong>Bücher </strong>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; 19<br />
Helmut F. Kaplan, Leichenschmaus<br />
Martin Balluch, Tierschützer. Staatsfeind<br />
Birgit Klaus, Tier zuliebe<br />
Michael Pollan, Das Omnivoren-Dilemma<br />
Michael Pollan, 64 Gundregeln ESSEN<br />
Alexander Nabben, Tofu vegan<br />
Marsili Cronberg, Wie ich verlernte, Tiere zu essen<br />
Neues aus dem pala-verlag</p>
<p>Notizen  – Impressum &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; 23</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> Wie wird aus einer Mücke ein Elefant?<br />
</strong>Jäger, Polizei und Tierrechtler &#8230;&#8230;&#8230;.. 24</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Frauen essen grüner</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 22:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vego</dc:creator>
				<category><![CDATA[nicht zugeordnet]]></category>

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		<description><![CDATA[Großküche Gourmetgroup Wien mit rund 200.000 Mittageessen-Kunden: Frauen essen grüner: etwa ein Viertel bis ein Drittel gilt bereits als Vegetarier Die Presse (Spectrum) Wien, 17.12.2011]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Großküche Gourmetgroup Wien mit rund 200.000 Mittageessen-Kunden:<br />
Frauen essen grüner: etwa ein Viertel bis ein Drittel gilt bereits als Vegetarier<br />
<em>Die Presse (Spectrum) Wien, 17.12.2011</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verbraucherinitiative: Weniger Fleisch essen, mehr Bioprodukte</title>
		<link>http://www.vegetarisch.org/2011/11/30/verbraucherinitiative-weniger-fleisch-essen-mehr-bioprodukte/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 22:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vego</dc:creator>
				<category><![CDATA[allgemeine Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Titel-Rechts]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin, 30.11.2011. Weniger Fleisch essen und mehr Produkte aus ökologischer Landwirtschaft kaufen: Auf diese Weise können Verbraucher dazu beitragen, etwas gegen die weltweite Verwüstung und Versalzung der Böden zu tun. Aus Anlass des Weltbodentags am 5. Dezember 2011 ruft die VERBRAUCHER INITIATIVE  zu einem sorgsameren Umgang mit Ressourcen auf. Wir verlieren an Boden: Laut Vereinten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 30.11.2011. Weniger Fleisch essen und mehr Produkte aus ökologischer Landwirtschaft kaufen: Auf diese Weise können Verbraucher dazu beitragen, etwas gegen die weltweite Verwüstung und Versalzung der Böden zu tun. Aus Anlass des Weltbodentags am 5. Dezember 2011 ruft die VERBRAUCHER INITIATIVE  zu einem sorgsameren Umgang mit Ressourcen auf.<span id="more-512"></span></p>
<p>Wir verlieren an Boden: Laut Vereinten Nationen droht einem Drittel der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen die Verwüstung. Trockengebiete machen schon jetzt etwa 40 Prozent der Landmasse unseres Planeten aus. Dabei hängen Armut und Bodenverlust eng miteinander zusammen: Die Verwüstung schreitet in den 50 am wenigsten entwickelten Ländern der Welt am meisten voran. Grund sind die fortgesetzte Entwaldung, vor allem um mehr Platz für Tierherden zu schaffen, und die landwirtschaftliche Übernutzung von Böden.</p>
<p>Der schonende Umgang mit Böden und das Pflegen ihrer natürlichen Fruchtbarkeit sind wichtige Grundprinzipien, um Ackerflächen zu erhalten. Monokulturen und der zu intensive Einsatz von mineralischen Düngemitteln und Pestiziden führen dazu, dass Böden versalzen. Die ökologische Landwirtschaft dagegen sorgt mit Fruchtfolgen dafür, dass sich der Boden immer wieder erholen kann. Bodenorganismen bleiben erhalten und können so zum Wachstum der Pflanzen beitragen.</p>
<p>Saphir Robert, Leiterin des Projekts www.oeko-fair.de der VERBRAUCHER INITIATIVE, empfiehlt daher Verbrauchern, die etwas für den Erhalt der Böden tun wollen, Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft zu kaufen. Und: &#8220;Auch wenn das um diese Jahreszeit unpopulär ist: Weniger Fleisch essen! Die ständig wachsende Nachfrage nach tierischen Produkten sorgt nämlich dafür, dass immer mehr Wald abgeholzt wird, um Platz zu schaffen für neue Weideflächen&#8221;, so Robert.</p>
<p>Nahrungsmittel aus dem Fairen Handel werden ebenfalls mit Rücksicht auf natürliche Ressourcen erzeugt. Auch wer regionale Produkte kauft, entlastet die globalen Wasserreserven und tut etwas gegen die Versalzung der Böden. Holzprodukte, die das FSC-Siegel tragen, stammen aus nachhaltiger Forstwirtschaft und nicht aus dem Kahlschlag kostbarer Urwälder.</p>
<p>Wer wertvollen Boden selbst herstellen will, kann Abfälle kompostieren. Tipps dazu gibt es unter www.oeko-fair.de. Das Themenheft &#8220;Ökologisch gärtnern&#8221; gibt es zum Bestellen oder zum Download unter www.verbraucher.com.<br />
PRESSEMITTEILUNG DER VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. (Bundesverband)<br />
Elsenstraße 106, 12435 Berlin ,Georg Abel (V.i.S.d.P.), Tel: 030 / 53 60 73-3, Fax: 030 / 53 60 73-45</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tierrechtskongress 2011: Wien 8. -11.12.</title>
		<link>http://www.vegetarisch.org/2011/11/28/tierrechtskongress-2011-wien-8-11-12/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 09:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vego</dc:creator>
				<category><![CDATA[nicht zugeordnet]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Do 8.12. abends bis So 11.12. nachmittags findet zum dritten Mal  de vom VgT verantaltete Tierrechtskongress statt. Näheres, Programm, Anmeldung, finden Sie unter http://tierrechtskongress.at/2011/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Do 8.12. abends bis So 11.12. nachmittags findet zum dritten Mal  de vom VgT verantaltete Tierrechtskongress statt. Näheres, Programm, Anmeldung, finden Sie unter <a href="http://tierrechtskongress.at/2011/">http://tierrechtskongress.at/2011/</a></p>
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		<title>Arme Sau</title>
		<link>http://www.vegetarisch.org/2011/10/24/arme-sau/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 18:09:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vego</dc:creator>
				<category><![CDATA[allgemeine Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Titel-Rechts]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterstützen Sie bitte die nachstehende parlamentarische Petition! Wie sehen Sie unter http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/PET/PET_00104/index.shtml#tab-Zustimmungserklaerung (Österreich:) Schweine (Zuchtsauen) müssen  noch immer den Großteil ihres Lebens in engen Kastenständen verbringen. Die öst.Tierschutzverordnung, die dies zulässt, ist gesetzwidrig. Das hat die Volksanaltschaft aufgezeigt. Der Gesundheitsminister will eine neue dem Tierschutzgesetz entsprechende Verordnung erlassen, doch der Landwitschaftsminister weigert sich zuzustimmen.  Nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unterstützen Sie bitte die nachstehende parlamentarische Petition! Wie sehen Sie unter</p>
<p><a href="http://http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/PET/PET_00104/index.shtml#tab-Zustimmungserklaerung"> </a><a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/PET/PET_00104/index.shtml#tab-Zustimmungserklaerung">http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/PET/PET_00104/index.shtml#tab-Zustimmungserklaerung</a></p>
<p>(Österreich:) Schweine (Zuchtsauen) müssen  noch immer den Großteil ihres Lebens in <strong>engen Kastenständen</strong> verbringen. Die öst.Tierschutzverordnung, die dies zulässt, ist gesetzwidrig. Das hat die Volksanaltschaft aufgezeigt. Der Gesundheitsminister will eine neue dem Tierschutzgesetz entsprechende Verordnung erlassen, doch der Landwitschaftsminister weigert sich zuzustimmen.  Nun hat die Nationalratsabeordnete  Christiane  Brunner  zur Unterstützung des Gesundheitsministers die nachstehende Petition im Parlament eingebracht. Jeder österreichische Saatsbürger über 16 Jahre kann diese Petition unterstützen. Näheres sieheden link oben. Der Text derPetition:<span id="more-498"></span></p>
<p><strong>Petition betreffend Verbot von Kastenständen in der Schweinehaltung</strong><br />
Laut österreichischer Schweinehaltungsverordnung dürfen weibliche Zuchtschweine das gesamte Jahr über in sogenannten Kastenständen gehalten werden. Diese sind 1,9 m lange und 60 cm breite, also körpergroße Metallgitterkäfige. Ein so hochintelligentes und soziales Tier wie ein Schwein leidet natürlich in einer derartigen<br />
Haltung immens.<br />
Ab 2013 schreibt eine EU-Richtlinie neue Mindeststandards in der Kastenstandhaltung vor. Danach dürfen die Mutterschweine „nur&#8221; noch während der sogenannten Leerzeit nach dem Absetzen der Ferkel bis zur Befruchtung<br />
(mindestens 5 Tage, oft aber mehrere Wochen), danach 4 Wochen während der Schwangerschaft und zuletzt 5 Wochen während der Säugezeit in Kastenständen gehalten werden, also 10 Wochen pro Gebärzyklus bzw. 6 Monate pro Jahr.<br />
Das Gesundheitsministerium hat einen neuen Entwurf zur Schweinehaltungsverordnung erarbeitet, nach dem die Kastenstandhaltung auf die gesamte Leerzeit, auf 10 Tage während der Schwangerschaft und auf 5 Tage während der Geburt und Säugezeit beschränkt wird. Das würde die Kastenstandhaltung noch immer etwa 1 1⁄Monate pro Jahr erlauben.</p>
<p>Das Landwirtschaftsministerium hat signalisiert, von seinem Vetorecht gegen Verordnungsänderungen Gebrauch machen zu wollen, um eine Beschränkung der Kastenstandzeit über den von der EU vorgeschriebenen Mindeststandard von maximal 6 Monaten pro Jahr hinaus zu verhindern.<br />
Jeder Tag in einem körpergroßen Käfig ist ein Tag zu viel. Auf der anderen Seite ist der Verordnungsentwurf des Gesundheitsministeriums ein Schritt in die richtige Richtung, der auch von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen gedeckt wird. Die UnterzeichnerInnen fordern daher:<br />
Das Parlament möge das Landwirtschaftsministerium auffordern, einer Veränderung der  Schweinehaltungsverordnung zuzustimmen, die eine drastische Reduktion der Zeit, die die Mutterschweine in Kastenständen verbringen müssen &#8211; insbesondere während der Säugezeit &#8211; ähnlich dem<br />
Vorschlag des Gesundheitsministeriums, vorsieht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kälber würden Heumilch kaufen?</title>
		<link>http://www.vegetarisch.org/2011/10/18/kalber-wurden-heumilch-kaufen/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 21:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vego</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Werber einer Handelskette  haben den Spruch richtig in den Konjunktiv gesetzt. Denn leider bekommen Kälber in der Regel keine Milch, weder Heumilch noch andere. Sie werden bald nach der Geburt von ihren Müttern weggesperrt und mit sogenannten Milchaustauschern großgezogen.      Quelle: GhN]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">Die Werber einer Handelskette  haben den Spruch richtig in den Konjunktiv gesetzt. Denn leider bekommen Kälber in der Regel keine Milch, weder Heumilch noch andere. Sie werden bald nach der Geburt von ihren Müttern weggesperrt und mit sogenannten Milchaustauschern großgezogen.      <em> Quelle: GhN</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Herbst-Nummer der anima ist da!</title>
		<link>http://www.vegetarisch.org/2011/10/02/die-herbst-nummer-der-anima-ist-da-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 19:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vego</dc:creator>
				<category><![CDATA[anima]]></category>
		<category><![CDATA[Titel-Rechts]]></category>

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		<description><![CDATA[Fordern Sie ein kostenloses Probeexemplar an! Bitte  auf das Bild rechts klicken!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fordern Sie ein kostenloses Probeexemplar an! Bitte  auf das Bild rechts klicken!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schächtfleisch geheim?</title>
		<link>http://www.vegetarisch.org/2011/08/14/schachtfleisch-geheim/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 14:12:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vego</dc:creator>
				<category><![CDATA[anima]]></category>
		<category><![CDATA[Titel-Rechts]]></category>

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		<description><![CDATA[Schächtfleisch geheim? Wiedergabe aus der anima – Frühjahrsnummer 2011, Seite 8-9 (Sie können alle älteren anima-Hefte auch unter www.vegetarier.at lesen). Die unterschiedlichen Auffassungen über das Schächten sind bekannt, die anima hat sich in vergangenen Jahren wiederholt mit dem Thema befasst. Ursprünglich berührte es nur das Verhältnis zum Judentum und es war quantitativ gegenüber den Schlachtungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schächtfleisch geheim?</strong></p>
<p>Wiedergabe aus der anima – Frühjahrsnummer 2011, Seite 8-9 (Sie können alle älteren anima-Hefte auch unter <a href="http://www.vegetarier.at">www.vegetarier.at</a> lesen).</p>
<p>Die unterschiedlichen Auffassungen über das Schächten sind bekannt, die <em>anima</em> hat sich in vergangenen Jahren wiederholt mit dem Thema befasst. Ursprünglich berührte es nur das Verhältnis zum Judentum und es war quantitativ gegenüber den Schlachtungen insgesamt bedeutungslos. Wir meinten daher, unter Bedachnahme auf historisches Geschehen sollten sich die Tierschützer aufs „christliche“ Schlachten konzentrieren, da gebe es genug an Grauslichem.<span id="more-479"></span></p>
<p>Die Zeiten haben sich geändert. Schächten ist ein muslimisches Thema geworden, quantitativ lässt es sich nicht mehr übersehen. Dazu kommen zwei Probleme:</p>
<p>Einzelne muslimische Kreise verfechten ihre Ansprüche aggressiv –  ein Beispiel brachte die letzte <em>anima</em>. Und zweitens, es wird erheblich mehr Schächtfleisch produziert als zur Versorgung gläubiger Moslems  erforderlich ist. Der Überschuss wird teils über Lebensmittelmärkte etc. stillschweigend den unwissenden Konsumenten unterjubelt, manche allerdings werben offen mit halal.</p>
<p>Das EU-Parlament hatte im vergangenen Juni über Initiative der CDU-Parlamentarierin Dr. Renate Sommer aus dem Ruhrgebiet Abhilfe beschlossen. Mit einer soliden Mehrheit von 559 gegen 54 stimmte es für die Pflicht zur Etikettierung von Schächtfleisch  mit folgendem Text: „Von vor der Schlachtung nicht betäubten Tieren.“  Dieser Beschluss bedurfte allerdings im Rechtsystem der EU auch der Zustimmung des EU-Ministerrats, der aus den Vertretern aller EU-Mitgliedstaaten besteht, in der Regel deren fachlich zuständigen Ministern. Der lehnte im Jänner die Etikettierung ab. Das heißt praktisch, die Konsumenten dürfen nicht wissen, welches Fleisch sie kaufen.</p>
<p>Im Vorfeld waren natürlich die Lobbys am Werk.  Muslimische Organisationen wand-ten sich entschieden gegen die Kennzeichnung, sie sei nur Ausfluss feindlicher Voreingenommenheit gegen den Islam. Im Hintergrund  ging es natürlich um erhebliche wirtschaftliche Interessen. Allein in Großbritannien  wird die Zahl der halal getöteten, d.h. geschächteten Tiere auf jährlich 150 Millionen geschätzt. Nicht wenige Einrichtungen, darunter auch Schulen geben dort, doch nicht nur dort, um Kontroversen mit Muslims zu vermeiden, überhaupt nur mehr  Speisen, die halal sind, aus. Das führt natürlich erst recht zu Streit, diesmal mit Alteinwohnern, die nicht einsehen, weshalb sie sich Einwanderern beugen sollen. In den Niederlanden, wo in etlichen Gefängnissen nur mehr halale Speisen verabreicht werden – zweierlei Menüs wären zu teuer – hat ein Sträfling bereits die Gefängnisverwaltun geklagt. Der Zwang halal zu essen sei eine unzulässige Strafverschärfung.</p>
<p>Den Streitern wider die Etikettierung hatten sich übrigens Vertreter orthodoxer Juden in Europa zugesellt. Der Grund: wirtschaftlicher Schaden. Die strengen jüdischen Gebote bewirken, dass in der Regel mehr als die Hälfte des geschächteten Fleischs nicht koscher ist und zu einem niedrigeren Preis an nichtjüdische Abnehmer weiterverkauft wird. Gekennzeichnet  ließe es sich noch schlechter verkaufen.</p>
<p>Nun, all die Lobbyarbeit war wie gesagt erfolgreich. Der Ministerrat sagte nein und die Initiatorin des Parlamentsvorstoßes Frau Sommer soll bereits zurückgesteckt und versprochen haben, ihr Anliegen nicht mehr zu verfolgen. Es bleibt ein schlechter Nachgeschmack. Regierungen und Parlamente hatten muslimischen Einwanderern zuliebe einst tierfreundliche Gesetze zu Lasten der Tiere geändert und der Minderheit aus Respekt vor deren Religion, deren Überzeugung, das Schächten für den Eigenbedarf erlaubt. Jetzt gehen Regierungen einen Schritt weiter und erlauben der Minderheit gegen die Volkvertretung nicht aus religiösen Gründen, nur des Geldes wegen,  mehr als sie braucht zu schächten und den Überschuss der nichtmuslimischen Bevölkerung zu unterschieben. Die Regierungen treten also faktisch die religiös oder weltanschaulich motivierte Überzeugung der vielen Menschen, die das Schächten aus Tierschutzgründen ablehnen,  mit Füßen. Der Konsumentenschutz, der Schutz der Verbraucher vor Irreführung  ist ihnen anscheinend wurscht. Ehrlichkeit?</p>
<p>Nebenbei: ein Grund mehr, vegetarisch zu leben.</p>
<p>Es ist gut und wichtig, Minderheiten und ihre Rechte zu schützen. Doch ein paar Rechte sollte man wohl auch der Mehrheit zubilligen. Unterlassen das Regierungsgewaltige, sei es weil sie nicht in den Geruch des Rassismus und der Minderheitenfeindlichkeit kommen wollen oder einfach weil sie das Schicksal bei der Verteilung von Rückgrat übersehen hat, besteht eine Gefahr: Dass sie damit genau den Rassismus schüren, den sie vermeiden wollen.</p>
<p>Anmerkung:<br />
Wie hat der für Österreich zuständige Gesundheitsminister Alois Stöger im EU-Ministerrat abgestimmt? Hiezu teilte sein Ministerium mit:<br />
„Das Bundesministerium für Gesundheit bedankt sich für Ihre Anfrage und kann Ihnen hierzu mitteilen, dass im Rahmen der parlamentarischen Beratungen zum österreichischen Tierschutzgesetz (Anm.: im Jahr 2005) auch die von Ihnen aufgeworfene Frage hinsichtlich der Kennzeichnung von nach religiösen Riten geschlachtetem Fleisch eingehend erörtert wurde. Dabei kam man zu dem Ergebnis, keine diesbezügliche Kennzeichnung durchzuführen. Dieser Entscheidung wurde bei der Beschlussfassung des Gesetzes von allen fünf im Parlament vertretenen Parteien zugestimmt.<br />
Dieser Beschluss ist auch Grundlage der Entscheidungen des Bundesministeriums für Gesundheit.“<br />
<strong>Einfacher gesagt: Der Minister hat die Kennzeichnung abgelehnt.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vegan ist nicht genug</title>
		<link>http://www.vegetarisch.org/2011/08/14/vegan-ist-nicht-genug/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 14:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vego</dc:creator>
				<category><![CDATA[anima]]></category>

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		<description><![CDATA[Vegan ist nicht genug Wiedergabe aus der anima – Frühjahrsnummer 2011, Seite 12 (Sie können alle älteren anima-Hefte auch unter www.vegetarier.at lesen). Gesetzt den Fall, einen Veganer trifft es, ein paar Tage mit einem Bauern zusammenzuleben, der seine Tiere konventionell, d.h. mehr oder minder mies hält. Und gesetzt den Fall, der Veganer sagt: Ich missbillige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vegan ist nicht genug</strong></p>
<p>Wiedergabe aus der anima – Frühjahrsnummer 2011, Seite 12 (Sie können alle älteren anima-Hefte auch unter <a href="http://www.vegetarier.at">www.vegetarier.at</a> lesen).</p>
<p>Gesetzt den Fall, einen Veganer trifft es, ein paar Tage<span id="more-477"></span> mit einem Bauern zusammenzuleben, der seine Tiere konventionell, d.h. mehr oder minder mies hält. Und gesetzt den Fall, der Veganer sagt: Ich missbillige jegliche Nutztierhaltung. Darum, lieber Bauer, setzte ich keinen Fuß in deinen Stall. Doch ich fordere dich auf, deine Nutztierhaltung raschest aufzugeben. Das tut der Bauer natürlich nicht. Hat der Veganer recht getan oder hätte er nicht doch in den Stall gehen sollen? Dort nachschauen, ob es kleine Verbesserungsmöglichkeiten gibt, die der Bauer vielleicht akzeptiert?</p>
<p>Einst vor langer Zeit im alten Rom, war das Kreuzigen als Todesstrafe üblich. Eine sehr grausame Methode . Es dauerte viele Stunden, wenn nicht einen Tag, bis der Tod eintrat.  Unsägliche Schmerzen und Durst. Gesetzt den Fall, ein entschiedener Gegner dieser grausamen Todesfolter  geht an einem Kreuz vorbei und das Opfer bittet um einen Tropfen Wasser. Doch der Spaziergänger lehnt ab: Hülfe ich dir, hieße das, ich würde das Kreuzigen akzeptieren. Aber sei versichert, ich werde mich mit aller Kraft für die Abschaffung dieser Kulturschande einsetzen. Wird ihm der am Kreuz dankbar sein oder wird er ihn verfluchen?</p>
<p>So vor dreißig Jahren schlenderte ein Mann in einem kleinen Vorarlberger Städtchen durch eine einsame Gasse. Da hörte er eine Stimme aus einem Kellerschacht „Helfen Sie mir, ich bin da eingesperrt“. Der Passant entgegnete: „Ich kann Ihnen nicht helfen“ und ging weiter. Er wusste, die Stimme kam aus dem Gemeindearrest. Was er nicht wusste, der Häftling in der Zelle war schon fünf Tage ohne Wasser und Brot. Dem Fußgänger ist kein Vorwurf zu machen. Dass jemand im zivilisierten Österreich, einem Rechtsstaat, im Gefängnis vergessen wird und am Verdursten ist, konnte er wirklich nicht ahnen. Der Fall ging übrigens relativ gut aus. Als man ca. zehn Tage später einen anderen einsperren wollte, bemerk-te man den Gefangenen. Wider alle ärztliche Erfahrung war er noch am Leben. Man installierte darauf Alarmklingeln in den Zellen.</p>
<p>Wer heute an einem Stall vorbeigeht, kann anders als der erwähnte Passant ahnen, dass manches oder sehr vieles in dem Tiergefängnis nicht zum Besten steht. Dass es Tierquälerei ist, zwar nicht nach dem Gesetz, doch nach moralischem Empfinden, das kann heute nicht unbekannt sein. Seit vor fast fünfzig Jahren Ruth Harrison mit dem Buch „Tierfabriken“ erstmals den Finger in die Wunde legte, sind unzählige Informationsschriften in die Welt gegangen, haben sich Zeitungen, Fernsehen, Schriftsteller mit dem Thema befasst. Niemand kann guten Glaubens einfach weitergehen und sagen ich habe keine Ahnung.</p>
<p>Dennoch müssen wir nüchtern realisieren, es sind nur ganz wenige, die radikal die Konsequenz ziehen, auf Tierisches verzichten. Für die Masse der Tiere leider ohne Bedeutung. Wohl aber zeigt sich: ein erheblicher Prozentsatz der Bevölkerung ist bereit, Produkte zu wählen, die aus der Sicht der Tiergerechtheit  zwar nicht ideal sind, ihr aber doch erheblich näher kommen. Davon haben dann auch viele Tiere etwas. Das Freilandei hat es bewiesen. Nur, damit man sie kaufen kann, müssen diese Produkte erst einmal da sein.</p>
<p>In Ställe zu gehen, um Mängel aufzuzeigen, ist heute praktisch nicht mehr möglich. Das Strafgesetz steht dagegen. Doch bessere Produkte schaffen, für die Tiere weniger leiden müssen, ist möglich. Zum Beispiel Eier mit dem Wert 38 statt 28 nach der Tiergerechtheitsskala (TGI), oder Milch mit dem Wert 28 statt 21. Es ist nicht leicht, das war es auch nicht beim heutigen Freilandei mit dem TGI-Wert 28. Von allein kam es nicht in die Supermärkte. Es war harte Arbeit.</p>
<p>Bessere Produkte schaffen kostet viel Zeit und Mühe, doch es lässt sich wie gesagt  machen. Man muss es nur tun. Darum unser Appell und unsere Frage, wer will sich engagieren?</p>
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		<title>Und wieder der Wolf</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 13:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vego</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Diskussion: Und wieder der Wolf Wiedergabe aus der anima – Frühjahrsnummer 2011, Seite 13 -15: (Sie können alle älteren anima-Hefte auch unter www.vegetarier.at lesen). Ein Vorstoß des Kärntner Agrarlandesrats hat die Wolf-Debatte wieder belebt. Angetrieben von Kärntner Almbauern,  die den Tod von 250 Schafen und einer trächtigen Kalbin im Vorjahr beklagen, meinte er: Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Diskussion: Und wieder der Wolf</strong></p>
<p>Wiedergabe aus der anima – Frühjahrsnummer 2011, Seite 13 -15: (Sie können alle älteren anima-Hefte auch unter <a href="http://www.vegetarier.at">www.vegetarier.at</a> lesen).<span id="more-473"></span></p>
<p>Ein Vorstoß des Kärntner Agrarlandesrats hat die Wolf-Debatte wieder belebt. Angetrieben von Kärntner Almbauern,  die den Tod von 250 Schafen und einer trächtigen Kalbin im Vorjahr beklagen, meinte er: Ich als Agrarreferent sagte deutlich, wir brauchen in Kärnten weder Wolf noch Bär. Stopp der Ansiedelung und Dezimierung der Tiere, die da sind.</p>
<p>Das Ansinnen stieß auf heftige Widerrede, sowohl der anderen politischen Parteien als auch etlicher Tierschutzorganisationen. Der Kärntner Landes-Wildbiologe zeigte sich entsetzt: Von Bär und Wolf seien nur 170, 180 Tiere gerissen worden, viele Schafe seien Opfer wildernder Hunde, in manchen Jahren locker 500. Schafe im Alpenraum frei laufen lassen, so Naturschützer  habe es bis zur Ausrottung des Wolfes in der Menschheitsgeschichte nie gegeben.</p>
<p>Auf der ORF-Internetseite konnte das Publikum abstimmen: rund 20 % waren für den Abschuss, 40 % für Belassung des Bestandes, 40 % für noch mehr Wölfe. Wie viele Leute sich an der Abstimmung beteiligten, konnte oder wollte der ORF nicht sagen, räumte jedoch ein, dass eine Person unschwer auch mehrfach abstimmen kann. So geben derartige Abstimmungen die  tatsächliche Meinungsverteilung kaum wieder. Nur ein kleiner nicht repräsentativer Personenkreis surft im Internet, gut verbundene  Gruppen können die Abstimmung steuern.</p>
<p>Beispielsweise stimmten kürzlich bei einer Internet-Abstimmung einer Grazer Zeitung (Auflage ca. 100.000) zur Frage „Wollen wir einen Veggie-Tag?“ von rund 400 Teilnehmern 95 % mit ja, und zur Frage „Tiere fürs Essen schlachten?“ 70 % mit nein; Zahlen abseits jeglicher Realität.</p>
<p>Unmut unter der ländlichen Bevölkerung ist nicht auf Kärnten beschränkt. Beträchtliche Schadensfälle werden auch aus anderen Bundesländern gemeldet Aus dem Grenzgebiet Tirol/Bayern kommen Klagen: Die Schadensbilanz dort auf der bayerischen Seite: 19 Schafe, 9 Stück Rotwild; Schafe, eine Kuh und ein Fohlen in der Steiermark.</p>
<p>Hier brach auch ein Bär in ein Hirschgehege ein. Die Zivilisation verwehrt es dem Rotwild, winters wie einst in die Flussniederungen zu wandern. Um Schälschäden zu vermeiden, wird es in der kalten Jahreszeit meist in Wildgattern gesammelt und gefüttert. Faktisch ist der Hirsch fast zu einem  von Menschen gehaltenen Nutztier geworden, allerdings zu einem der artgerechtes gehaltenen. Bricht das Rotwild auf der Flucht vor Raubtieren aus dem Gatter und verteilt sich  in den Wäldern, sind vermehrte Schälschäden die Folge.</p>
<p>Bäuerliche Empörung kommt auch aus Ostdeutschland, u.a. aus Mecklenburg und Brandenburg. Dort grub sich ein Wolf in den letzten acht  Monaten in fünf Gehege und tötete laut Zeitungsberichten jedes Mal zahlreiche Tiere, einmal in einem Damwildgehege 24 Tiere, in einem anderen 7 Damhirsche und sieben Schafe, in einem Schafgatter  13 von14 Tiere, in einem zweiten 15 Schafe und schließlich drei Rentiere.</p>
<p>„Dieses Verhalten des Massentötens – sagt Erik Zimen, führender Fachmann  und Freund der Wölfe – kennen wir von vielen Beutegreifern. Die überoptimalen Tötungsauslöser eingepferchter Beutetiere, die nicht entkommen können, sind so stark, dass die Raubtiere vor lauter Töten gar nicht zum Fressen kommen.“</p>
<p>Ein Wolf braucht in freier Wildbahn laut Erik Zimen 2,5 bis 10 kg Fleisch täglich. Bietet man ihm auf dem Tablett weidende Schafe und Rinder an, wird er die nehmen, findet er sie oder Wild in Gattern, kann er dort Blutbäder anrichten.</p>
<p>Gibt es nichts dergleichen, wird er jagen, was sich leicht fangen lässt, in der Saison Rehkitze, übers Jahr so sechzig oder mehr erwachsene Rehe. Das, sagen die Wolfsbefürworter, fällt bezogen auf die Abschusszahlen (260.000 Rehe jährlich, dazu 70.000 Fallwild, davon die Hälfte Opfer des Straßenverkehrs) nicht ins Gewicht, selbst wenn es hundert Wölfe wären. Das Gegenargument: Der Wolf bedeute ständige Angst für das seit zwei Jahrhunderten des Räubers ledigen durch lange Schonzeiten geschützte Wild.</p>
<p>Im kommunistischen Jugoslawien hatte man den Unmut der Betroffenen über die vielen für westliche Jagdgäste gehegten Bären auf fragwürdige Weise gedämpft. Sie, die Bären, bekamen Pferde als Mahlzeit vorgesetzt; ob lebende oder tote blieb im Dunkeln. Auch bei uns meint der eine oder andere: „Bedenkenlos werden im Zoo (vormals) lebende Tiere an gefangene Tiere verfüttert – zum menschlichen Vergnügen – warum nicht auch an frei laufende Tiere? Zehn Schweine pro Wolf und Jahr dürften reichen. Dann ließen sie wahrscheinlich  satt und bequem die Weidetiere in Ruhe. Jährlich essen die Österreicher fünf Millionen Schweine. Tausend davon für hundert Wölfe abzuzweigen, wäre leistbar.“ Die <em>anima </em>braucht nicht zu betonen, dass ihr auch Schweine am Herzen liegen und Zoos nicht gefallen.</p>
<p>Das Berliner Journal, eine auflagenstarke Boulevardzeitung hatte reißerisch über den brandenburgischen „Blutwolf“ berichtet, dennoch sprachen sich in der Zeitungsabstimmung (Zahl der Teilnehmer unbekannt) die Hälfte der Teilnehmer gegen Abschuss oder die Vertreibung des Wolfes aus.</p>
<p>Die Meinungen prallen also aufeinander.</p>
<p>Ein Argument der Befürworter: Der Wolf war einst hier heimisch, er  wurde brutal getötet oder vertrieben. Er hat ein Anrecht auf Wiederkehr.</p>
<p>Dazu die Gegenseite: Vertreibung, Flucht, und Massentötung waren im vergangenen Jahrhundert  (und früher) ein schmerzlich häufiges Phänomen millionenfach, auf der ganzen Welt,  für Tiere und Menschen. Die Erde hat sich weitergedreht,  Wiedergutmachung an die Enkel wäre neues Unrecht gegen die neuen Bewohner. Unter Menschen ist die neue Ordnung akzeptiert (mit wenigen Ausnahmen wie in Palästina/Israel, wo sich ausgetriebene Araber noch wehren; allerdings ist dort die Vertreibung noch im Gange). Hand aufs Herz, was würden Sie sagen, stünde vor Ihrer Tür einer und sagte: Meine Urgroßtante hatte hier gewohnt, wurde vertrieben und erschlagen. Jetzt gebt mir gefälligst ein Zimmer und Zugang zum Eisschrank?</p>
<p>„Richten wir uns eine Natur ein – in der nur mehr das uns Genehme zugelassen wird? – schrieb eine Leserin zum Wolf-Bericht in der <em>anima</em> Nr.1/2010.  Rotten wir gleich auch die Füchse und natürlich die Raben und Krähen, die Fischottern aus? Oder glauben wir noch ein wenig an eine Natur göttlicher Ordnung, in der wir uns einrichten dürfen, aber ohne Kahlschlag?“</p>
<p>Die Naturliebe der Wolfsfreunde, so die Gegner, sei sehr einseitig: „Die meisten Tierfreunde verbannen Mäuse und Ratten aus ihrem Haus, der Gesetzgeber verpflichtet zur Tötung. Die Mühlen bekämpfen die Nager als Getreideschädlinge mit schärfsten Giften. Katzen schneiden wir uns zurecht auf Wohnungsverträglichkeit, die Natur, die göttliche Ordnung passt uns da nicht. Wisente und Auerochsen bürgern wir nicht wieder ein, das würde zwar nicht die göttliche aber unsere menschliche Ordnung zu sehr stören&#8230; Tatsache ist, wir Menschen gehen zum Schutze und zur Steigerung unseres Wohlstands und unseres Vergnügens sehr rabiat mit der Natur und ihren Tieren um. Da kommen Wölfe und Bären wie gerufen, um unsere Naturliebe zu demonstrieren. Sie stören nicht die Ordnung unserer Wohnungen, Gärten und Parkanlagen, verwüsten keine Felder, bleiben – hoffentlich – fern von uns in wenig besiedelten Gegenden, meiden bei Tag den Menschen – die Angst vor dem größten Raubtier sitzt ihnen noch in den Genen, fressen nur den Jägern Wild und ein paar Bauern Schafe weg, weiter nicht schlimm, den finanziellen Schaden tragen andere und schließlich, Schafe essen wir ja auch.“</p>
<p><strong>Ein Vorschlag:</strong> Wenn es uns wirklich ernst ist um die Natur, warum dann nicht Nägel mit Köpfen machen. Da gibt es z.B. den Truppenübungsplatz Döllersheim-Allentsteig. Adolf Hitler hatte dort die Menschen ausgesiedelt, weil er eine Trainingsstätte für seine Angriffskriege brauchte. Unsere Regierung folgte, als sie das Land 1955 von den Sowjets zurückbekam, Hitler und hielt die Bewohner weiter ausgesperrt. Heute sind die einstigen Siedler gestorben, das Bundesheer ist fraglich geworden, Angriffskriege wenigstens führen wir nicht, warum an einer miesen Errungenschaft Adolf Hitlers festhalten? Vieles wird restituiert. Warum nicht das Gelände restituieren, wenn schon keine Menschen mehr dort sind, an die Natur. Warum nicht dort ein echtes Naturschutzgebiet schaffen ohne menschlichen Eingriff, mit Wölfen? Statt die Wölfe in unsere Kulturlandschaft setzen?</p>
<p>Oder: Aus der Sicht etwa des Jahres 1960 sind wir heute sehr sehr reich.  Da könnten wir uns eigentlich sogar ein größeres Stück reine Natur leisten als die 160 km<sup>2 </sup> Truppenübungsplatz, z.B. 800  km<sup>2</sup>, ein Prozent der Landesfläche im kaum besiedelten Salzatal mit den angrenzenden Höhen im steirisch/niederösterreichischen Grenzgebiet. Allerdings, wird die Liebe der Österreicher zur Natur so groß ein, dass sie auch Entschädigungszahlungen in Kauf nehmen?</p>
<p>Wölfe haben zu wollen, sei eine typische Idee der Ökoromantikstädter, die gerne in den Urlaub in heile Landschaften fahren wollen, meinen Gegner der Wiederansiedlung. „Keine Tierart in Europa  lebt heute noch unabhängig vom Menschen, sagt Zimen. Wir sehen den Wolf in romantischer Verklärung als Symbol letzter Wildheit. Doch der kennt keine Ästhetik , kennt keinen Abscheu davor, im Müll des Menschen zu wühlen. &#8230; Wenn wir darum bemüht sind, diese Abhängigkeit des Wolfs vom Menschen abzubauen, tun wir es nicht für den Wolf, &#8230;  ja nicht einmal für so etwas Abstraktes wie das ökologische Gleichgewicht, sondern für uns selber und für unsere nostalgische Seele.“</p>
<p>Wie soll es mit dem Wolf weitergehen? Was meinen Sie, liebe Leserinnen und Leser? Schreiben sie uns!</p>
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